Die Entstehung des Vocalensembles Lampenfieber

Am Anfang stand die Überlegung, was muss man tun, um junge Leute zum Singen zu animieren. Jemand hatte die Idee, man müsse modernere Chorliteratur anbieten.

Die Idee fand Anklang bei einigen Sängerinnen und Sängern des Frohsinn und der „kleine Chor war geboren. Bereits 1992 beim nächsten Liederabend des Chores fand der erste Auftritt mit Erfolg statt. Das gab Auftrieb, weiter zu machen. Leider dauerte es nicht lange und die Begeisterung ließ bei einigen Sängerinnen und Sängern nach.

Da holte unser Dirigent Reinhard Baron Verstärkung aus seinem 2. Chor, dem gemischten Chor Nieder-Bessingen. Schon im Jahr 1993 starteten wir zu einer Konzertreise nach Ungarn

Es folgten einige gemeinsame Konzerte, z.B. 1996 „die Vogelhochzeit“ von Dieter Wellmann. Bei der 2. Aufführung 1998 im Mönchsaal im Kloster Arnsburg konnten wir Herrn Wellmann als Überraschungsgast begrüßen.

Während einer Chorfreizeit 1998 wurde dann der Name „Lampenfieber“ geboren.

Im Lauf der Zeit brachte es Lampenfieber auf über 30 Sängerinnen und Sänger.

Die Chorliteratur, die Reinhard Baron mit uns einstudierte, war sehr abwechslungsreich. Modern und auch mal klassisch, wie z.B. Stücke aus „The beggars opera“.
Nach Konzerten in Lich, Hungen, Kloster-Arnsburg und Bonn war aber wohl doch der Höhepunkt die Reise nach Rom. Dort gestalteten wir in der Kirche Santa Maria di Trastevere und im Petersdom eine Messe.

Schließlich ging es uns wie vielen Chören, die Mitgliederzahl bröckelte. Inzwischen stellte sich auch heraus, dass sich der Frohsinn, dessen Mitglieder wir ja alle waren, nicht mehr in der Lage sah, zwei Chöre zu finanzieren. Dazu kam noch, dass unser langjährige Dirigent Reinhard Baron zum Jahresende 2011 kündigte. Deshalb trennten wir uns vom Frohsinn und bildeten einen eigenen Verein, der sich durch die Mitgliedsbeiträge selbst finanziert.

Eine große Hürde war noch zu nehmen, nämlich einen neuen Dirigenten zu finden. Das gestaltete sich als gar nicht so einfach und kostete viele Telefonate. Wir atmeten auf, als sich dann zu Beginn des Jahres 2012 Svetlana Laubach bereit erklärte, uns zu dirigieren, bis wir einen neuen Dirigenten gefunden hätten. Die Zusammenarbeit mit ihr gestaltete sich von Anfang an sehr positiv und schon bald erklärte sie sich bereit, unseren Chor zu übernehmen. Nun konnten wir aufatmen und uns auf unsere Chorarbeit konzentrieren.
Noch im selben Jahr veranstalteten wir am 30.04. einen „Tanz in den Mai“. Inzwischen hatten wir bereits zum 5. Mal unsere Tanz- und Singveranstaltung.

Im November 2015 gaben wir in Obbornhofen im Bürgerhaus ein erfolreiches Konzert mit dem Motto „Lieder aus den letzten hundert Jahren“. Hierbei sangen wir Lieder mit unterschiedlichem Tempo, Klangfarbe und Rhythmus. Begleitet wurden wir dabei von der Pianistin Mitzi MacManus.

2017 hatten wir bereits unser 25 jähriges Jubiläum.  Gefeiert wurde dies mit vielen Obborhofener Musikern. Dargeboten wurden an diesem Abend die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Chöre, Solisten und Bands gaben ihr Können zum Besten. Es war ein gelungener und kurzweiliger Abend, an den sich alle gerne erinnern.

Unsere Sängerschar ist zur Zeit auf 28 aktive SängerInnen angestiegen. Aber dennoch wir könnten noch einige Sängerinnen und Sänger brauchen. Also, gebt Eurem Herzen einen Stoß und kommt einfach mal so in eine unsere Proben zum Schnuppern. Wir sind eine sehr harmonische Truppe mit viel Spaß am Singen und auch am Feiern.
Probe ist 3 x im Monat, montags um 20.00 Uhr im Konferenzraum.
Wir würden uns freuen, Euch bei uns begrüßen zu können!

VORSINGEN IST NICHT ERFORDERLICH ! ! !